

Ein Sommerfest für Firmen ist weit mehr als ein lockeres Beisammensein unter Kolleginnen und Kollegen. Für viele Unternehmen hat sich das jährliche Firmenfest zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskultur entwickelt – ein wirkungsvolles Instrument zur Mitarbeiterbindung und eine wertvolle Gelegenheit, Kundinnen, Kunden sowie Geschäftspartner in entspannter Atmosphäre zusammenzubringen.
Gerade in den warmen Sommermonaten von Juni bis September bietet sich dieser festliche Rahmen an, um Beziehungen zu stärken, gemeinsame Erfolge zu feiern und Wertschätzung auf eine Art sichtbar zu machen, die im Arbeitsalltag oft zu kurz kommt. Die Sonne scheint, die Stimmung ist gelöst, und genau diese Atmosphäre schafft Raum für echte Begegnungen abseits von Meetings und E-Mails.
Damit ein Firmen Sommerfest sowohl professionell wirkt als auch entspannt bleibt, spielt das Catering eine absolut zentrale Rolle. Essen und Getränke prägen nicht nur den Ablauf des Events, sondern auch die Stimmung der Gäste und letztlich die Erinnerung an diesen besonderen Tag. Ein lieblos zusammengestelltes Buffet kann selbst die beste Location entzaubern, während ein durchdachtes Catering-Konzept ein einfaches Firmenfest in ein unvergessliches Erlebnis verwandelt.
In diesem umfassenden Guide zeigen wir Schritt für Schritt, wie Unternehmen ihr Sommerfest-Catering kulinarisch souverän planen. Von der Wahl des passenden Catering-Konzepts über eine realistische Kosteneinschätzung und präzise Mengenplanung bis hin zu konkreten Praxisbeispielen, übersichtlichen Tabellen und einer kompakten Checkliste für die finale Vorbereitung.
Sommerfeste erfüllen im Unternehmenskontext mehrere wichtige Funktionen gleichzeitig. Sie sind Teamevent, Kommunikationsplattform und Imagefaktor in einem. In einer Zeit, in der Remote-Arbeit und hybride Arbeitsmodelle die persönliche Begegnung seltener machen, gewinnen solche Anlässe zusätzlich an Bedeutung.
Ein gelungenes Firmen-Sommerfest stärkt das Wir-Gefühl im Team auf eine Weise, die kein virtuelles Meeting ersetzen kann. Es fördert den informellen Austausch zwischen Abteilungen, die im Alltag vielleicht wenig miteinander zu tun haben. Es schafft Nähe zu Kundinnen und Kunden, die das Unternehmen von einer persönlicheren Seite kennenlernen. Es zahlt messbar auf das Employer Branding ein, wenn Mitarbeitende begeistert von ihrem Arbeitgeber erzählen. Und es wirkt motivierend – sei es als Belohnung nach einer intensiven Projektphase oder als Auftakt für neue Herausforderungen.
Gerade die informellen Begegnungen abseits des Arbeitsalltags tragen entscheidend dazu bei, Vertrauen zwischen Menschen aufzubauen. Ein Gespräch am Grillstand hat eine andere Qualität als eines im Konferenzraum. Ein gut organisiertes Sommerfest demonstriert Professionalität und Wertschätzung zugleich. Das Catering ist dabei oft der sichtbarste und emotionalste Bestandteil – es ist das, worüber Gäste noch Wochen später sprechen.
Catering für Firmen folgt anderen Regeln als die Bewirtung bei privaten Feiern. Wer diese grundlegenden Unterschiede kennt und berücksichtigt, plant deutlich realistischer und vermeidet die typischen Fehler, die ein Event schnell unprofessionell wirken lassen.
Unterschiedliche Gästestrukturen berücksichtigen
Bei Firmen-Sommerfesten treffen häufig sehr unterschiedliche Personengruppen aufeinander: Mitarbeitende aller Hierarchieebenen, Führungskräfte, externe Kundinnen und Kunden sowie langjährige Geschäftspartner. Das Catering muss daher zwingend verschiedene Geschmäcker, Essgewohnheiten und Ernährungsformen abdecken können. Eine einseitige oder zu experimentelle Auswahl wirkt schnell unprofessionell und kann Gäste vor den Kopf stoßen.
Flexible Anwesenheitszeiten einplanen
Anders als bei einer privaten Feier mit festem Zeitplan kommen bei Firmenfesten nicht alle Gäste gleichzeitig. Manche erscheinen erst nach Feierabend, andere schauen nur kurz vorbei, wieder andere bleiben bis zum Schluss. Starre Menüabfolgen mit festen Essenszeiten funktionieren in diesem Kontext selten gut. Das Catering-Konzept muss diese Flexibilität von vornherein mitdenken.
Hoher professioneller Anspruch auch bei lockerer Atmosphäre
Selbst bei entspannter Sommerstimmung erwarten die Gäste eines Firmenevents saubere Abläufe, pünktlichen und aufmerksamen Service sowie eine hochwertige Präsentation der Speisen. Gerade im B2B-Umfeld wird dies – bewusst oder unbewusst – als Spiegel der Unternehmenskultur wahrgenommen und bewertet.
Aus genau diesen Gründen setzen viele Unternehmen auf spezialisierte Anbieter für Business-Catering oder Corporate-Catering, da deren Konzepte eigens für die Anforderungen von Firmen-Events entwickelt wurden.
Die Wahl des Catering-Konzepts beeinflusst maßgeblich den Ablauf des Events, die entstehenden Kosten und die Zufriedenheit der Gäste. Jede Form hat ihre spezifischen Stärken, die je nach Veranstaltungsformat unterschiedlich gut passen.
Buffet-Catering: Der Klassiker für größere Gruppen
Buffets gehören zu den mit Abstand beliebtesten Formaten bei Firmen-Sommerfesten. Sie bieten eine große Auswahl für unterschiedliche Geschmäcker und ermöglichen flexible Essenszeiten ohne starre Vorgaben. Der Personalbedarf ist im Vergleich zu bedienten Formaten geringer, und die Kosten lassen sich gut im Voraus kalkulieren. Buffets eignen sich besonders für Veranstaltungen ab 30 Personen, bei denen die Gäste selbst entscheiden möchten, wann und was sie essen.
Fingerfood-Catering: Ideal für Networking-Events
Fingerfood eignet sich hervorragend für Sommerfeste mit viel Bewegung und Networking-Charakter. Die Gäste können essen, ohne einen festen Sitzplatz zu benötigen, und Gespräche werden nicht durch Tischservice unterbrochen. Die kleinen Portionen lassen sich einfach kalkulieren und gut skalieren. [Fingerfood-Catering](https://egora.online/fingerfood-catering) passt besonders zu After-Work-Events oder Empfängen mit wechselnden Gesprächsgruppen.
Grill-Catering: Echtes Sommer-Feeling garantiert
Grill-Catering sorgt für authentisches Sommer-Feeling und einen hohen Erlebniswert, besonders auf Außenflächen mit entsprechender Infrastruktur. Die frische Zubereitung direkt vor Ort schafft eine angenehme, lebendige Atmosphäre. Grillstationen ermöglichen eine klare räumliche Trennung der Essensbereiche und werden von Gästen oft als Highlight wahrgenommen. Dieses Format eignet sich ideal für Sommerfeste mit Gartencharakter oder auf Firmengeländen mit Freiflächen.
Kalte Speisen sind bei sommerlichen Temperaturen besonders beliebt und gefragt. Sie sind leicht, erfrischend und lassen sich hervorragend vorbereiten, ohne dass Qualitätseinbußen entstehen.
Zu den bewährten Klassikern gehören Antipasti-Platten mit mariniertem Gemüse, verschiedenen Käsesorten und cremigen Dips. Wraps und Sandwiches in handlichen Portionen sind praktisch und vielseitig belegbar. Salate im Glas – ob mit Couscous, Pasta oder Quinoa – sehen ansprechend aus und bleiben lange frisch. Bowls mit verschiedenen Toppings zum Selbstzusammenstellen bieten Individualität, während Obstplatten und leichte Desserts den perfekten süßen Abschluss bilden.
Diese Speisen lassen sich problemlos über einen längeren Zeitraum anbieten und behalten auch bei höheren Außentemperaturen ihre Qualität und Frische – vorausgesetzt, ausreichende Kühlung und Beschattung sind gewährleistet.

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Auch bei warmem Wetter wünschen sich viele Gäste warme Speisen als Teil des Angebots. Wichtig ist dabei eine bewusste Auswahl, die zum sommerlichen Charakter passt und nicht zu schwer im Magen liegt.
Besonders geeignete warme Optionen sind Hähnchen-Spieße vom Grill, leichte Gemüse-Pfannen mit mediterranen Kräutern, Mini-Burger in verschiedenen Varianten sowie Falafel mit frischem Fladenbrot und Hummus. Live-Cooking-Stationen oder aktive Grillstationen sorgen zusätzlich für Frische und einen hohen Erlebniswert. Die Gäste sehen die Zubereitung, können individuelle Wünsche äußern und erhalten ihre Speise direkt aus der Pfanne oder vom Rost.
Pflanzliche Gerichte sind längst kein Nischenthema mehr, sondern fester Standard im modernen B2B-Catering. Die Erfahrung zeigt, dass mindestens dreißig Prozent der Gäste bei Firmenveranstaltungen vegetarische oder vegane Optionen wählen – Tendenz steigend. Dabei greifen nicht nur Vegetarier und Veganer zu diesen Angeboten, sondern auch Flexitarier, die bewusst weniger Fleisch essen möchten.
Zu den beliebtesten veganen Sommergerichten zählen gegrilltes Gemüse mit verschiedenen Dips, bunte vegane Bowls mit Hülsenfrüchten und frischen Toppings, mediterrane Pasta-Salate ohne tierische Zutaten sowie vegane Burger-Varianten oder klassische Falafel. Diese pflanzlichen Optionen sollten im Catering-Konzept gleichwertig eingeplant und präsentiert werden – nicht als Alibi-Angebot am Rand des Buffets, sondern als vollwertige Alternative.
Gerade bei sommerlichen Temperaturen entscheiden die Getränke maßgeblich über Zufriedenheit und Stimmung der Gäste. Ein durchdachtes Getränkekonzept ist daher unverzichtbar.
Bei den alkoholfreien Getränken bilden stilles und sprudelndes Wasser in ausreichender Menge die Basis. Hausgemachte Limonaden mit frischen Früchten und Kräutern sind ein echtes Highlight und wirken hochwertiger als Industrieprodukte. Verschiedene Eistee-Varianten und alkoholfreie Cocktails runden das Angebot ab und sorgen für Abwechslung.
Im Bereich der alkoholischen Getränke sind regionales Bier vom Fass oder in Flaschen, eine Auswahl an Weiß- und Roséweinen sowie gekühlter Sekt oder Prosecco für den festlichen Touch die Klassiker. Viele Unternehmen setzen mittlerweile auf professionelles Getränke-Catering mit Pauschalen pro Person, um Logistik, Abrechnung und Restemanagement zu vereinfachen.
Eine realistische Mengenplanung verhindert Stress am Veranstaltungstag und vermeidet unnötige Kosten durch Überbestellung oder das peinliche Szenario leerer Platten.
Als Richtwerte pro Person haben sich folgende Mengen bewährt: Bei den Hauptspeisen sollten etwa 400 bis 500 Gramm eingeplant werden, für Beilagen etwa 200 Gramm. Beim Fingerfood rechnet man mit 5 bis 7 Stück pro Person, beim Dessert mit etwa 150 Gramm.
Ein wichtiger Erfahrungswert: Bei Sommerfesten unter freiem Himmel wird tendenziell etwas weniger gegessen als bei Indoor-Veranstaltungen, dafür aber deutlich mehr getrunken. Die Getränkemenge sollte daher bei sommerlichen Temperaturen großzügiger kalkuliert werden als in anderen Jahreszeiten.
Die Catering-Kosten für ein Firmen-Sommerfest hängen von verschiedenen Faktoren ab, die bei der Budgetplanung berücksichtigt werden müssen. Die wichtigsten Einflussgrößen sind die Gästeanzahl, die gewählte Catering-Form, die Vielfalt und Qualität der Speisenauswahl, das Getränke-Konzept sowie der gewünschte Umfang an Service und Equipment.




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Eine typische und bewährte Budgetverteilung für Firmen-Sommerfeste sieht folgendermaßen aus:

Die eingeplante Reserve von fünf Prozent mag gering erscheinen, verhindert aber zuverlässig Stress bei spontanen Verlängerungen, unerwartet hohem Getränkekonsum oder kurzfristigen Sonderwünschen.
Firmen-Sommerfeste finden häufig unter freiem Himmel statt, was besondere logistische Anforderungen mit sich bringt, die frühzeitig geklärt werden müssen.
Zu den wichtigsten Punkten gehören ausreichende Kühlmöglichkeiten für Speisen und Getränke, die bei sommerlichen Temperaturen unverzichtbar sind. Eine Beschattung für Buffets und Essensstationen schützt vor direkter Sonneneinstrahlung und hält die Speisen frisch. Ein durchdachter Plan B für Regenwetter – sei es ein Zelt, eine überdachte Fläche oder ein schneller Umzug nach drinnen – ist Pflicht. Außerdem müssen Strom- und Wasseranschlüsse für Kühlgeräte, Grills und Service vorhanden sein.
Ein erfahrener Catering-Partner oder Partyservice kennt diese Herausforderungen und berücksichtigt sie bereits bei der Angebotserstellung.
Gerade in der Hauptsaison von Mai bis September sind gute Caterer früh ausgebucht. Eine rechtzeitige Planung ist daher entscheidend für den Erfolg des Events.
Die empfohlene Reihenfolge bei der Vorbereitung: Zunächst Termin und voraussichtliche Gästezahl festlegen, dann das verfügbare Budget definieren, anschließend die Location auf ihre Eignung prüfen und schließlich konkrete Catering-Anfragen starten. Ein Vorlauf von vier bis sechs Wochen ist realistisch, bei größeren Events oder in der Hochsaison sollten es eher acht bis zehn Wochen sein.
Diese häufigen Planungsfehler führen regelmäßig zu Unzufriedenheit bei Gästen und Organisatoren: zu wenig vegetarische und vegane Optionen, die schnell vergriffen sind; unklare oder nicht kommunizierte Essenszeiten, die zu Verwirrung führen; zu kleine Buffet-Flächen, die Warteschlangen und Gedränge verursachen; und ein deutlich unterschätzter Getränkebedarf, besonders bei warmem Wetter.
Wie viel kostet Catering für ein Firmen-Sommerfest pro Person?
Je nach Umfang und Anspruch liegen die Kosten zwischen 40 und 120 Euro pro Person. Ein solides Buffet mit Getränkepauschale ist ab etwa 50 bis 60 Euro pro Person realisierbar.
Wie früh sollte man das Catering für ein Sommerfest buchen?
In der Sommersaison empfiehlt sich eine Buchung mindestens sechs bis acht Wochen im Voraus. Beliebte Caterer sind oft noch früher ausgebucht.
Wie viel Prozent vegetarische Optionen sollte das Catering haben?
Mindestens 30 Prozent des Angebots sollten vegetarisch oder vegan sein. Bei jüngeren Teams oder in urbanen Regionen kann der Anteil auch höher liegen.
Welche Catering-Form eignet sich am besten für Firmen-Sommerfeste?
Buffets und Grillstationen sind die beliebtesten Formate, da sie Flexibilität mit Erlebniswert verbinden. Fingerfood eignet sich besonders für Networking-Events.
Planung (8-10 Wochen vorher)
- [ ] Ziel und Charakter des Sommerfests definieren
- [ ] Gästeanzahl realistisch festlegen
- [ ] Budgetrahmen bestimmen und freigeben lassen
- [ ] Datum, Uhrzeit und Dauer klären
Catering (6-8 Wochen vorher)
- [ ] Passende Catering-Form auswählen
- [ ] Vegetarische und vegane Optionen festlegen
- [ ] Getränke-Konzept entscheiden
- [ ] Mengen kalkulieren und Angebote einholen
Logistik (4-6 Wochen vorher)
- [ ] Strom- und Wasseranschlüsse prüfen
- [ ] Kühlmöglichkeiten sicherstellen
- [ ] Wetteralternative planen
- [ ] Aufbau- und Abbauzeiten mit Caterer klären
Kommunikation (2-4 Wochen vorher)
- [ ] Einladung mit Ablauf versenden
- [ ] Essenszeiten klar kommunizieren
- [ ] Abfrage zu Allergien und Unverträglichkeiten ermöglichen
Nachbereitung (1 Woche danach)
- [ ] Feedback von Gästen und Team einholen
- [ ] Tatsächliche Kosten mit Budget abgleichen
- [ ] Learnings für das nächste Event dokumentieren
Ein erfolgreiches Firmen-Sommerfest braucht kein kompliziertes Gourmet-Menü und keine aufwendige Inszenierung. Entscheidend sind eine durchdachte Planung, ein zur Zielgruppe passendes Catering-Konzept und verlässliche Partner, die auch bei spontanen Herausforderungen Ruhe bewahren.
Die wichtigsten Erfolgsfaktoren in der Zusammenfassung: sommerliche, leichte Gerichte, die zur Jahreszeit passen; eine ausgewogene Kombination aus kalten und warmen Speisen; ausreichend vegetarische und vegane Optionen für alle Gäste; eine realistische Mengenplanung auf Basis bewährter Richtwerte; und nicht zuletzt eine frühzeitige Buchung, um die erste Wahl beim Caterer zu haben.
Mit der richtigen Vorbereitung wird das nächste Firmen-Sommerfest nicht nur ein gelungenes Event, sondern ein echter Höhepunkt im Unternehmenskalender, an den sich Mitarbeitende, Kunden und Partner noch lange erinnern werden.
